Social Media Leitfaden

"Tue Gutes und schreib so darüber, dass andere motiviert sind darüber zu reden."

So oder so ähnlich kann das alte Sprichwort für die Unternehmenskommuikation in sozialen Netzwerken abgewandelt werden. Seltsamerweise tun sich insbesondere kleine Unternehmen die häufig persönlichen Kontakt zum Kunden haben damit noch schwer.

Dabei ist Social-Media-Marketing kein komplexes Marketingmittel sondern lediglich eine elektronische Abbildung des bewährten Empfehlungsmarketings. Preiswerter lassen sich kaum neue Kunden gewinnen, da der Kunde die Verteilung der Produkt- bzw. Dienstleistungsbotschaft in seinem persönlichen Umfeld zu fast 100% übernimmt.

In der Regel müssen nur wenige Grundbedingungen erfüllt werden:

  • Produkte oder Dienstleistungen die gerne öffentlich weiterempfohlen werden (Ein Anti-Herpesmittelhersteller wird es vermutlich schwerer haben Fans zu gewinnen, als eine Eisdiele)
  • hohe Kundenzufriedenheit
  • die Zielgruppe sollte quantitativ ausreichend in sozialen Netzwerken vertreten sein und im optimalen Fall ein Smartphone mit entsprechenden Apps besitzen
  • ein Danke- /Belohnungssystem, was den empfehlenden Kunden NICHT als extrinsisch motivierten Verkäufer erscheinen lässt
  • einen Mehrwert für Empfehlungsgeber und Empfehlungsnehmer (häufig ist dieser Mehrwert für das Unternehmen kostenfrei, da gute Leistungen gerne weiterempfohlen werden)
Sind diese Grundbedingungen im Realleben erfüllt, sollten nachfolgende Punkte regelmäßig ausgeführt und beachtet werden:
  1. Veröffentlichen Sie regelmäßig (jeden Monat mind. 2 mal) auf Ihrer eigenen Website News zu aktuellen Themen Ihrer Arbeit am Besten kombiniert mit Fallbeispielen.
    Formulieren Sie Mitteilungen und Meldungen so, dass es Ihre Zielgruppe versteht und achten Sie immer darauf, dass unter jedem Newsartikel Ihrer Website eine Kontaktaufnahmemöglichkeit besteht (Easy Contact Button oder ein Kontaktformular)!
  2. Aktuelle Veröffentlichungen auf Ihrer Website sollten nicht allumfassend informieren! Lassen Sie Fragen offen und fordern Sie zur kontroversen Kommunikation, Verteilung oder Kontaktaufnahme auf!
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Meldungen auf Facebook und Google+. Regen Sie beim Einstellen der Meldungen kreativ dazu an, Fragen zum Thema zu stellen und verweisen Sie auf den Artikel Ihrer Website (Copy and Paste des entsprechenden Links).
  4. Animieren Sie aktiv (mit einem Personenprofil) zu Kommentaren und Fragen. (effektiver als nur "Gefällt mir" Funktion)
  5. Diskutieren Sie mit.
    Beantworten Sie möglichst zügig Nachrichten und Kontaktanfragen.
  6. Schauen Sie was Ihr Wettbewerb macht? Welche Dinge werden kommuniziert, welche Mittel angewendet um mehr Kontakte zu bekommen? Welche Meldungen haben die meisten Kommentare und "Likes"?
  7. Binden Sie die Fanbox von Facebook auf Ihre Website ein und schaffen Sie ein Gruppengefühl. Bei ausreichender Durchdringung sieht Ihr Websitebesucher Fotos von seinen Freunden mit denen er auf Facebook vernetzt ist.
  8. Gründen Sie Gruppen zu bestimmten Themen (Rechtsgebiete, Beschlüsse, Fallbeschreibung oder Gesetzesänderungen) die für Sie lukrative potentielle Neukunden bündelt und diskutieren Sie mit ihnen, laden Sie dazu Ihre Kontakte und deren Kontakte ein.
  9. Kleine Video Podcasts sind sinnvoll als Diskussionsgrundlage und können gut von Youtube aus gestreut werden.
Wie Sie etwas bei Facebook posten zeigen wir Ihnen hier: Facebook

Sollten Sie noch Fragen haben, freuen wir uns auf Ihr Feedback.

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