T├╝r 19: Barrierefreiheit

T├╝r 19: Barrierefreiheit
Was soll das eigentlich mit "Barrierefreiheit" im Internet? Bauen andere absichtlich Barrieren in ihre Websites ein?

In der Regel nicht, aber es gibt eine Gruppe von Menschen, f├╝r die der Zugriff auf viele Websites eine Barriere darstellt: Sehbehinderte und sehschwache Menschen.

Dank moderner Technik k├Ânnen auch vollst├Ąndig blinde Menschen Computer und auch Teile des Internet benutzen. Der Inhalt des Bildschirmes wird entweder automatisch vorgelesen oder ├╝ber elektronische Braille-Zeilen dargestellt.

Als barrierefreie Websites bezeichnet man solche, die problemlos mit solchen Hilfsger├Ąten bedient werden k├Ânnen.

Damit dies m├Âglich ist, m├╝ssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erf├╝llt sein. Ein Bild kann jemandem zwar von einem anderen Menschen beschrieben werden, jedoch von einer Maschine nicht vorgelesen werden.

Daher muss die Funktion des Beschreibenden auch vom Websitebetreiber ├╝bernommen werden.

Bilder, gerade als Beispiel genannt, m├╝ssen aussagekr├Ąftige alt-Attribute bekommen. Niemand kann sich etwas unter "DSC00001.JPG" vorstellen, aber sehr wohl unter "Sonnenuntergang am Meer".

Weiterhin m├╝ssen die Texte im Quellcode in der richtigen Reihenfolge vorliegen und ├╝ber semantisch korrekte Bezeichnungen markiert sein.

Screenreader erm├Âglichen es auch z.B., durch alle ├ťberschriften einer Website schnell "vorzuspulen", um Inhalte zu ├╝berspringen, die den Besucher nicht interessieren. Sind die ├ťberschriften nicht als solche gekennzeichnet, kann das nichts werden.

Auch k├Ânnen Screenreader kein JavaScript ausf├╝hren, da sie nicht wie Browser ├╝ber klassische Maus/Tastatur-Bedienung gehandhabt werden.

F├╝r uns im Online-Marketing hat das ganze noch einen netten Nebeneffekt: Websites, die f├╝r eine Maschine (Screenreader) lesbar sind, sind es auch automatisch f├╝r viele andere (Suchmaschine ;) )

Wem helfen barrierefreie Websites?
  • Gehbehinderten Menschen
  • Sehbehinderten Menschen
  • Farbenblinden Menschen

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Eingestellt am 18.12.2009 von M.Hirsch